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VfL Wolfsburg: Volkswagen prüft sein Engagement bei den Wölfen

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Foto: jarmoluk / pixabay

Der VW-Abgas-Skandal scheint nun auch direkten Einfluss auf den VfL Wolfsburg zu nehmen. Der neue Volkswagen-Chef Matthias Müller hat gestern die Millionen-Investitionen bei den Wölfen in Frage gestellt. VfL-Manager Klaus Allofs zeigt sich indes gelassen.

Bittere Nachrichte für den VfL Wolfsburg und seine Fans, die Folgen des aktuellen Abgas-Skandals bei Volkswagen könnten sich nun auch auf den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg auswirken. Der neue VW-Chef Matthias Müller betonte gestern, dass sämtliche Investitionen auf dem Prüfstand sind, auch jene beim VfL Wolfsburg: „Wir drehen jeden Stein um und werden uns auch das ansehen“.

Die Wölfe sind eine hundertprozentige Konzerntochter und werden jährlich im hohen zweistelligen Millionenbereich von Volkswagen unterstütz. Dank dieser finanziellen Unterstützung konnte man sich in der Vergangenheit Spitzenspieler wie Kevin De Bryune oder Andre Schürrle leisten. VfL-Manager Klaus Allofs zeigt sich jedoch gelassen, dieser sieht das Engagement von VW bei den Wölfen nicht in Gefahr: „Es gibt keinen Grund, sich jetzt Sorgen zu machen. Bei aller Bedeutung, die wir haben, glaube ich, dass dies in eine andere Richtung geht. Es gibt da brennendere Themen. Da geht es um andere finanzielle Größenordnungen“.

Neben dem VfL Wolfsburg ist VW über seine Tochter Audi noch am FC Ingolstadt 04 beteiligt und am FC Bayern München. Darüber hinaus ist Volkswagen Hauptsponsor des DFB-Pokals. Ob und welche Auswirkungen der Abgas-Skandal auf diesen Investitionen hat dürfte sich wohl erst in den kommenden Monaten herauskristallisieren. Darüber hinaus ist dies stark davon abhängig in welcher Höhe VW Strafen zahlen muss.

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