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Benatia beim FC Bayern vor dem Aus: Trotz ständiger Verletzungen zu Juve?

Medhi Benatia kam 2014 zum FC Bayern für eine äußerst hohe Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte er nicht nachhaltig nachweisen, dass er dieses Geld wirklich wert ist. Statt dessen plagen ihn permanent Verletzungen. Aber auch in den Spielen in denen er zum Einsatz kam, konnte er Trainer Pep Guardiola nicht überzeugen und wird häufig schon vorzeitig ausgewechselt (wie beim Achtelfinalrückspiel gegen Juventus Turin). Trotz alledem möchte ihn Juventus Turin im Sommer ausleihen.

Das man es beim Rekordmeister aus München nicht immer leicht hat, das haben auch schon andere Spieler vor Medhi Benatia feststellen müssen. Allerdings waren die wenigstens die meiste Zeit auch fit. Das kann man vom Marokkaner nicht gerade behaupten. Seit Beginn seines Engagements 2014, fehlt er häufig durch (teils langwierige) Verletzungen.

Ist er dann körperlich wieder fit und bekommt von Pep Guardiola aufgrund anderer Ausfälle im Abwehrbereich (Jermome Boateng, Holger Badstuber, Javi Martinez) die möglichen Einsatzzeiten, so kann er diese oftmals nicht nutzen. Das wurde zuletzt beim Rückspiel in der UEFA Champions League gegen Juventus Turin deutlich sichtbar. So wechselte ihn der Trainer auch schon in der Halbzeit aus, weil auch durch seine Leistung die Abwehr des FC Bayern gehörig gewackelt hatte.

Jetzt ist er erneut verletzt und kann sich nicht beweisen. So wird er für den Rekordmeister zu einer verzichtbaren Größe (auch in finanzieller Hinsicht). Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Zeichen für den Sommer auf Abschied stehen.

Juventus Turin an Ausleihgeschäft interessiert

Im Rahmen des Champions League-Duells zwischen dem FC bayern und Juventus Turin (4:2), soll es laut Medienberichten schon zu ersten Verständigungen auf Vereinsebene gekommen sein. Gut möglich, dass sich die Italiener die Dienste des Marokkaners trotz seiner Verletzungsanfälligkeit ab kommender Saison auf Leihbasis sichern. Es soll zudem eine Kaufoption über 22 Millionen Euro geben.

Dem FCB kann es nur Recht sein. Über den Status eines Reservisten (als nominelle Nummer 5 in der Rangliste) dürfte er dort nicht mehr hinweg kommen.

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