Bundesliga

Alles offen im Poker um Mats Hummels?

BVB: Schont Thomas Tuchel seine Stars für die Bayern?
Foto: Ronoll / Flickr (CC BY 2.0)

In der vergangenen Woche ließ Borussia Dortmund in einer ad hoc Meldung verlauten, dass Abwehrspieler Mats Hummels mit einem Wechselwunsch an die Westfalen herangetreten ist. Demzufolge wolle der Nationalspieler in der kommen Saison zum FC Bayern München wechseln. Ein kürzlich aufgetauchtes Video lässt aber Gedankenspiele darüber offen, dass Hummels nun doch beim BVB verbleiben könnte.

Hans-Joachim Watzke teilte nach den Meldungen um einen Wechsel von Mats Hummels zum Rekordmeister mit, dass man den Bayern eine Ablösesumme genannt habe „die nicht verhandelbar sei“. Sollten die Bayern diese Summe nicht zahlen wollen, dann würde Hummels also möglicherweise wohl noch ein weiteres Jahr im Dress der Borussia spielen. Auch Uli Hoeneß schaltete sich in die Angelegenheit ein und sagte in einem Interview, dass man einem Spieler wie Hummels die Tür auch aufhalten müsse, wenn er schon beim FC Bayern anklopft. Mats Hummels stieß diese Äußerung sauer auf. Nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende, in welchem er bei jedem Ballkontakt von den heimischen Fans ausgepfiffen wurde, nahm er dazu in einem Interview Stellung und bezeichnete die Äußerungen von Hoeneß als „Humbug“. Die Pfiffe im Stadion kamen für Hummels ohnehin nur von gut „300“ der Fans und diese konnten ihn nach eigener Aussagen auch vorher schon nicht wirklich gut leiden, damit könne der 27-jährige aber gut leben.

Am heutigen Mittag tauchte bei Instagram nun ein Video auf, das nach dem Training des BVB entstanden ist. In dem Video ist der Nationalspieler zu sehen, wie er die Autogramm- und Fotowünsche der Fans aus seinem Auto heraus erfüllt. Dabei hatte er auch Zeit für einen kurzen Smalltalk. „Es ist noch alles möglich. Es ist noch nichts entschieden. Diese Drecksmitteilung da hat einen anderen Eindruck erweckt“, so Hummels in dem kurzen Handyvideo.
Bösen Zungen könnten hier eine Kritik am eigenen Verein heraushören. Klar ist jedenfalls, dass das letzte Wort in Sachen Wechsel noch nicht gefallen ist.

Tags

Related Articles

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.