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Ilkay Gündogan wechselt zu Manchester City

Ilkay Gündogan
Foto: Tim Reckmann / FotoDB.de

Borussia Dortmund verliert in Ilkay Gündogan nach Mats Hummels die zweite Säule des Erfolgs in den letzten Jahren. Das gaben sowohl Manchester City als auch der BVB übereinstimmend am heutigen Donnerstag bekannt. Damit endet ein mehr als einjähriges Theater um den kreativen Mittelfeldspieler, der eigentlich bereits im Sommer 2015 zum FC Bayern München wechseln wollte. Der entscheidende Faktor für den Wechsel sei nicht der Verein, sondern Trainer Pep Guardiola gewesen, der ab kommender Saison die „Citizens“ trainiert.

Borussia Dortmund hat nun auch den zweiten Erfolgsgaranten der vergangenen Saison verloren. Ilkay Gündogan wechselt (wie bereits erwartet) trotz seiner aktuellen langwierigen Knieverletzung zum Premiere League Club Manchester City, bei denen ab der kommenden Saison Ex-Bayern Trainer Pep Guardiola die „Zügel in der Hand“ haben wird.

Laut Medienberichte erhält der Deutsch-Türke beim ehemaligen englischen Meister einen Vierjahres-Vertrag und soll dem BVB 30 Millionen Euro Ablösesumme bescheren.

Wechsel von Gündogan erwartet

Trotz des nun vollzogenen Wechsels wurde um Gündogan weit weniger Wirbel gemacht, als bei seinem ehemaligen Team-Kollegen Mats Hummels, der ab der kommenden Saison bei Bayern München spielen wird.

Das hat auch damit zutun, dass Gündogan bereits im Sommer 2015 zu seinem „Lieblingstrainer“ Pep Guardiola wechseln wollte, dies aber am Veto der Verantwortlichen gescheitert ist. Der Vertrag wurde kurzfristig um ein Jahr bis 2017 verlängert, was ihm einigen Ärger und Unverständnis vonseiten seiner potentiellen Nachfolger wie Gonzalo Castro und Moritz Leitner einbrachte.

Ilkay Gündogan begründet seinen „Abgang“ mit folgenden Worten:

[…] Mit Pep Guardiola als Trainer bin ich der Mainung, dass Manchester City die nächsten Jahre Großes erreichen kann. […] Es ist kein Geheimnis, dass genau der Ballbesitzfußball, den Guardiola spielen lässt, sehr meinen Stärken zu Gute kommt. […] (Quelle: SID)

Zwei der drei Leistungsträger weg – Mhkitharyan muss bleiben

Wenn man sich nun die aktuelle Konstellation beim BVB anschaut und sich in Erinnerung holt, was Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor Wochen im Audi-Star Talk bei Sky sagte, dann muss der „Dritte“ im Bunde – Henrich Mhkitharyan – zumindest bis zum Vertragsende 2017 bei den Borussen bleiben. Auch wenn sein Berater klar zu Verstehen gab, dass die akutell vorgelegte Vertragsverlängerung für die Mittelfeld-Star ungenügend ist.

Hans-Joachim Watzke hatte klar bekannt, dass auf keinen Fall alle drei Akteure den Verein in diesem Sommer verlassen werden. Es droht also ein zweiter Fall Lewandowski, der 2014 ablösefrei zu den Bayern wechseln konnte.

Mit den insgesamt 68 Millionen der aktuellen Transfereinnahmen können die Borussen aber sowohl adäquaten Ersatz für Innenverteidiger Hummels als auch für Gündogan (wohl durch Sebastian Rode von FC Bayern München) finanzieren.

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