EM 2016

DFB-Team nur 0:0 gegen Polen

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Allen Verantwortlichen war vor dem 2. Vorrundenspiel des DFB-Team bei der EM 2016 die Anspannung anzumerken. Immerhin ging es gegen die offensiv-stärkste Elf der Qualifikation. Zusammen mit dem Offensiv-Potential des Weltmeisters war ein torreiches Spiel erwartet worden. Doch es kam stattdessen die erste Nullnummer des Turniers heraus, mit der keiner so recht zufrieden sein konnte.

Das Offensivpotential der Polen um Robert Lewandowski ist unbestritten. Doch auch das DFB-Team ist mit Thomas Müller, Mario Götze, Mesut Özil und Julian Draxler durchaus nicht ohne Durchschlagskraft – theoretisch.

Beim 2. Vorrundenspiel der Gruppe C zwischen Deutschland und Polen konnten aber beide Offensivreihen keinen Torerfolg feiern. Daher endete das Spiel auch insgesamt leistungsgerecht 0:0.

Defensive deutlich verbessert – Offensive schwach

Bundestrainer Joachim Löw hatte seine Startelf – wie allseits erwartet – nur auf einer Positon im Vergleich zum 2:0 gegen die Ukraine verändert. der (Noch-)Dortmunder Mats Hummels rückte nach überstandenen Muskelfaserriss für den durchaus zu gefallenden Shkotran Mustafi in die Innenverteidung. Mustafi musste auf der Bank Platz nehmen.

Trotz schwacher Leistungen baute Löw auch wieder auf Mario Götze im Sturm. Doch auch in diesem Spiel konnten weder Mario Götze, noch Thomas Müller oder Mesut Özil beziehungsweise Julian Draxler offensiv überzeugen. Sie liefen zwar viel, blieben im Abschluss aber insgesamt über ihre komplette Einsatzzeit wirkungslos.

Die Defensive – nun mit der Idealbesetzung Boateng/Hummels wirkte hingegen, trotz anfänglicher Eingewöhnugsschwierigkeiten von Hummels deutlich sicherer. Sowohl Mats Hummels auch Jerome Boateng waren häufig rechtzeitig vor den polnischen Offensivkräften Lewandowski und Milik zur Stelle.

In der Offensive kombinierten sich Götze und Co. (später auch Andre Schürle und Mario Gomez) munter bis ins letzte Drittel vor. Dann fehlte aber oftmals das Abspiel im richtigen Moment, sodass die Angriffe meist im Sande verliefen.

Mario Gomez von Fans gefordert

Was für viele Beobachter durchaus überraschend kam, war dass Mario Gomez von den Fans ab der 60. Minute vehement mit Sprechchören gefordert wurde. Was für den türkischen Torschützenkönig von Besiktas Istanbul durchaus mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen wurde, war für Mario Götze neuerlicher Nackenschlag zu empfinden. Er wurde in der 66. Minute zwar nicht für Gomez ausgewechselt. Für ihn  kam Andre Schürle, der aber sofort wesentlich mehr Tempo auf der linken Seite anschlug, als Götze während der gesamten Zeit seines Wirkens.

Insgesamt blieb aber die gesamte Offensive blass – was Jerome Boateng auch deutlich anmerkte, als er zu verstehen gab, dass offensiv deutlich mehr kommen müsse, dann man sonst nicht sehr weit im Turnier kommen würde.

Trotzdem hat es das DFB-Team am Dienstag (21.06.2016, 18 Uhr) gegen Nordirland in der eigenen Hand das Ticket für das Achtelfinale zu lösen. Denn mit den bsiherigen 4 Punkten und 2:0 Toren liegt das Team um Joachim Löw nach wie vor an der Tabellenspitze vor Polen und Nordirland.

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