EM 2016

1:0 gegen Nordirland – Deutschland als Gruppensieger weiter

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Die Deutsche-Fußballnationalmannschaft ist nach einem 1:0-Erfolg über Nordirland als Gruppensieger für das Achtelfinale der Europameisterschaft 2016 in Frankreich qualifiziert. Das Team von Trainer Joachim Löw war dabei über die gesamte Spielzeit sehr dominant und souverän, lies allerdings zahlreiche Chancen ungenutzt. Die Entdeckung des Spiels ist dabei ein Jungspund vom FC Bayern München.

Im Vergleich zur Partie gegen die Polen stellte Bundestrainer Joachim Löw auf zwei Positionen um. Benedikt Höwedes musste seinen Platz auf der rechten Abwehrseite für Joshua Kimmich räumen, der somit zu seinem zweiten Länderspieleinsatz kommen sollte. Außerdem rückte Mario Gomez in die Startelf. Für ihn musste Julian Draxler weichen, der in den ersten beiden Partien nicht zu überzeugen wusste.

Die Marschrichtung war von Beginn an klar und so zeigte sich relativ schnell ein ein Bild, das sich über 90 Minuten durchziehen sollte. Die Aufstellung der Nordiren war auf dem Papier eigentlich mit einer Viererkette angekündigt worden, in der Praxis stellte sich diese aber schnell als Sechserkette heraus, die dicht vor dem eigenen Strafraum positioniert wurde. Völlig unbehelligt davon spielte die DFB-Elf konzentriert und zielstrebig nach vorne. Immer wieder kam man zu guten Chancen und wusste dabei geduldig die Defensive der Nordiren auseinander zu ziehen.

Nachdem einige Chancen ungenutzt blieben und man eigentlich schon längst hätte führen müssen, belohnte sich dann Mario Gomez für all die Arbeit die er auf sich nahm um seinen Weg zurück in den deutschen Kader zu finden. Thomas Müller leitete das 1:0 dabei schön ein und hatte so einen wesentlichen Anteil an der 1:0-Führung in der 29. Spielminute. In der ersten Halbzeit hatte man sich nur vorzuwerfen, dass man die Chancen ungenutzt lies und nicht höher führte.

In der zweiten Spielhälfte zeigte sich ein identisches Bild. Deutschland war mit knapp 80% Ballbesitz und einer Passquote von 90% haushoch überlegen, doch der Ball wollte einfach nicht hinter die Linie. Letztlich stand ein Torschussverhältnis von 2:28 zu Buche. Die DFB-Elf ging hier viel zu fahrlässig mit der Chancenverwertung um. Ein Sonderlob gibt es allerdings noch für Joshua Kimmich, der offensiv deutlich mehr Akzente setzte als Benedikt Höwedes und auch gut nach hinten arbeitete.

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