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Medien: Andre Schürle unmittelbar vor Wechsel zum BVB

BVB: Schont Thomas Tuchel seine Stars für die Bayern?
Foto: Ronoll / Flickr (CC BY 2.0)

Wie die Bild berichtet, soll der Wechsel von Weltmeister Andre Schürle vom Bundesligisten VfL Wolfsburg zum Vizemeister Borussia Dortmund unmittelbar bevor stehen. Nach den Abgängen der Leistungsträger Mats Hummels (Bayern München), Henrikh Mkitharyan (Manchester United) und Ilkay Gündogan (Manchester City) wäre Schürle eine erste prominente Verstärkung des BVB. Es hapert allerdings noch an den Ablöseforderungen der „Wölfe“. 

Prominenz fürs offensive Mittelfeld gefragt

Borussia Dortmund steht vor dem größten Umbruch seit mehr als 10 Jahren. Mit den Abgängen von Hummels, Gündogan und Mkitharyan ist eine große Lücke entstanden. Diese soll vor allem im Mittelfeld auch adäquat neu besetzt werden.

Andre Schürle wäre hier (vom Namen) sicherlich eine Top-Personalie. Der Weltmeister von 2014 wechselte zwar erst 2015 für gut 32 Millionen Euro vom FC Chelsea zum VfL Wolfsburg, richtig überzeugen konnte er hier (wie in  Chelsea) allerdings auch nicht. Trotz eines Vertrags bis 2019 sei Manager Klaus Allofs jedoch bereit, dem Wunsch von Andre Schürle zu entsprechen – wenn die Ablöse stimmt.

Ablöse von mindestens 30 Millionen gefordert

Die Ablöse stimtm für den früheren Manager von Werder Bremen allerdings erst, wenn „vorne eine 3 steht“ – also mindestens 30 Millionen Euro, wie die Bild erfahren haben will.

Der BVB hatte bisher ein Angebot von 25 Millionen abgegeben, was von Seiten des VfL Wolfsburg allerdings abgelehnt wurde. Es sieht aber offenbar danach aus, dass der Vizemeister und Pokalfinalist dieses noch einmal erhöhen wird um sich die Dienste von Schürle zu sichern.

Ist es Andre Schürle wert?

Ob Andre Schürle nach 63 Pflichtspielen für den VfL mit 13 Toren und 10 Vorlagen diese Summe wert ist, darf arg bezweiflet werden. Auch bei der EM 2016 in Frankreich konnte er nicht überzeugen und kam nur zu 3 „Joker“-Einsätzen in der Vorrunde gegen Ukraine, Polen und Nordirland. In der K.O.-Runde verzichtete Bundestrainer Joachim Löw komplett auf den Offensivspieler.

Allerdings wird es für den BVB im Nachgang zur EM 2016 bei Transferverhandlungen nicht gerade einfacher. Den abgebenden Vereine ist natürlich auch nicht verborgen geblieben, dass Dortmund bisher mehr als 100 Millionen durch Spielerverkäufe eingenommen hat. Daher sitzt der VfL Wolfsburg mit seinen Forderungen am längeren Hebel.

Wenn der BVB den Spieler wirklich haben will, muss er wohl in den sauren Apfel beißen und eine Ablöse von etwa 30 Millionen Euro bezahlen. Man kann nur hoffen, dass sich das am Ende auch auszahlt.

 

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