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Werder Bremen und Eichin gehen getrennte Wege

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Foto: Peter Price / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Nur wenige Tage nach dem Ende der Bundesligasaison gibt es an der Weser einen echten Paukenschlag. Thomas Eichin, Geschäftsführer Sport, muss seine Sachen packen und verliert somit den Machtkampf gegen Trainer Skripnik und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Marco Bode. In einer Pressemitteilung am Donnerstag gab der SV Werder Bremen die Trennung nun bekannt.

Werder Bremen hat mit dem Sieg am letzten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt doch noch den direkten Klassenerhalt geschafft. Doch für Thomas Eichin wird es bei den Bremern keine weitere Saison als Geschäftsführer Sport mehr geben. Eichin muss gehen und den Platz frei machen für einen ehemaligen Spieler des SV Werder. Fortan wird Frank Baumann die sportlichen Geschicke des Bundesligisten leiten und den Posten Eichins übernehmen. In einer offiziellen Mitteilung des Vereins heißt es: „Wir bedanken uns für seine Arbeit in den letzten drei Jahren. Er hat einen wichtigen Beitrag geleistet, den SV Werder in einer schwierigen Phase zu stabilisieren.“

Eichin wird von seinen Ämtern mit sofortiger Wirkung entbunden. Man habe bezüglich der „künftigen sportlichen Ausrichtung unterschiedliche Auffassungen festgestellt“, so Marco Bode.

Dieser unterschiedlichen Auffassung liegt ein langwieriger Streit um Trainer Viktor Skripnik zugrunde. Eichin hatte nach dem gelungen Klassenerhalt auf eine Entlassung des Ukrainers gepocht. Damit stand er vor dem sechsköpfigen Aufsichtsrat allerdings völlig alleine dar. Bremen möchte an Skripnik festhalten und ihm die volle Rückendeckung für die kommende Saison zusichern. Thomas Eichin hatte eigentlich noch einen laufenden Vertrag bis 2018, kam 2013 an die Weser. Nun ist für den 49-jährigen Schluss beim SV Werder. Mit der Entlassung Eichins setzt Werder Bremen dafür aber auch ein klares Zeichen in Sachen Viktor Skripnik, der sich nun wohl in Ruhe auf die neue Spielzeit vorbereiten kann.

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