Doppel-Wechsel: FC Bayern verpflichtet Sebastian Rudy und Niklas Süle

Rekordmeister FC Bayern München baut weiter an seinem perfekten (zukunftsfähigen) Kader. Mit der Verpflichtung der talentierten Hoffenheimer Sebastian Rudy und Niklas Süle, machen sie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunft. Aber welche Rolle spielt Holger Badstuber nach seiner Rückkehr von Schalke 04?

Rudy kommt ablösefrei – Süle für etwa 20 Millionen Euro

Der FC Bayern München hat mit der Verpflichtung der beiden Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle zum Sommer 2017 seinen Kader weiter verstärkt und gleichzeitig einer Frischzellenkur unterzogen.

Das Hoffenheimer Duo – dass maßgeblich an der hervorragenden Vorrunde der TSG beteiligt war (keine Niederlage, 26 Punkte) – soll die Defensivabteilung des FC Bayern verstärken.

Dabei erhält Sebastian Rudy (26) einen Vertrag bis Sommer 2020 und kostet dabei aufgrund seines im Sommer auslaufenden Kontrakts keinen Cent. Etwas kostspieliger wird es jedoch bei Niklas Süle (21). Der 1,95 Meter große Verteidiger wird des Rekordmeister Medienberichten zufolge etwa 20 Millionen Euro kosten. Er wäre normalerweise noch bis Sommer 2019 an 1899 Hoffenheim gebunden.

Wie aus dem Vorstand des FC Bayern München zu hören war seien die Gespräche bezüglich des Süle-Wechsels auf einer:

[…] fairen und seriösen Basis […]

gelaufen.

Braucht der FC Bayern Badstuber noch?

Auch wenn Nationalverteidiger Holger Badstuber bis zum Sommer 2017 an den FC Schalke 04 verliehen wurde, so hatte man doch eigentlich vereinbart im Anschluss daran weiter zusammen zu arbeiten. Der Wechsel diene nur der Spielpraxis, die er beim Rekordmeister im Moment nicht erhalten könne.

Durch die Verpflichtung insbesondere von Niklas Süle, steht hinter einer erfolgreichen „Wiedereingliederung“ von Badstuber allerdings einiges im Wege. Sollten sich die beiden Hoffenheimer beim FC Bayern durchsetzen können, dürfte es für den Nationalspieler sehr schwer werden.

Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass Holger Badstuber im Sommer 2017 den FC Bayern München endgültig verlässt, um bei einem anderen Verein (vielleicht S04) seine von Verletzungen überschattete Karriere weiterführen zu können.

Hoffenheim bedauert Doppelwechsel

Die Verantwortlichen der TSG 1899 Hoffenheim bedauern den Wechsel ihrer beiden Vorzeiger-Spieler.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann sagte zum Transfer Folgendes:

Natürlich hätte ich gerne mit Sebastian und Niklas weitergearbeitet […] aber wir sind im Profifußball und da muss man mit diesen regelmäßig wiederkehrenden Umständen zurechtkommen. (Quelle: sport1.de)

Sportdirektor Alexander Rosen ist ebenfalls nicht gerade glücklich über den Wechsel der beiden Leistungsträger. Es sei natürlich ein herber Verlust für den Verein – doch wenn man die andere Seite betrachtet, so sei dies auch eine große Auszeichnung für Hoffenheim, dass gerade der Rekordmeister diese beiden Spieler wollte.

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